𝗡𝗘𝗨𝗘𝗦𝗧𝗘 𝗖𝗗-𝗩𝗘𝗥Ö𝗙𝗙𝗘𝗡𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛𝗨𝗡𝗚: 𝗗𝗨𝗕𝗥𝗢𝗩𝗦𝗞𝗔𝗬𝗔 𝗖𝗟𝗔𝗦𝗦𝗜𝗖𝗦 – 𝗘𝗡𝗖𝗢𝗥𝗘𝗦 𝗙Ü𝗥 𝗩𝗜𝗢𝗟𝗜𝗡𝗘 𝗨𝗡𝗗 𝗞𝗟𝗔𝗩𝗜𝗘𝗥

CD BOOKLET
CD Booklet
DIE GESCHICHTE HINTER "ENCORES"
Während einer Tournee in Armenien wurde mir die Möglichkeit angeboten, ein Album aufzunehmen, und ich erhielt völlige künstlerische Freiheit bei der Wahl des Repertoires. Gemeinsam mit meiner Partnerin, der Pianistin Sona Barseghyan, führte ich den gesamten Zyklus der zehn Beethoven-Sonaten auf.
Während dieser Konzerte tauchten wir gemeinsam mit unserem Publikum in die Welt tiefgründiger und weit gespannter Musik ein. Doch am Ende eines jeden Abends sehnte sich die Seele nach etwas Leichterem, nach einem Kontrast. Da wir es schon immer liebten, eine Vielzahl kürzerer Werke zu spielen, entstand nach und nach eine Sammlung von Miniaturen, die wir bei erster Gelegenheit aufnahmen. Dieses Album ist daher eine Auswahl meiner liebsten Zugabenstücke.
DUBROVSKAYA CLASSICS –
ENCORES FÜR VIOLINE UND KLAVIER (QUARTZ)
Ksenia Dubrovskaya (Deutschland) ist eine äußerst interessante, sensible und hochmusikalische Künstlerin. Ihre Interpretationen – ganz gleich, ob sie Barockwerke oder Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten spielt – sind stets geprägt von lebendiger Bewegung, makelloser Virtuosität und einer perfekten Balance aus stilistischer Sicherheit und tiefem Verständnis für das Wesen jedes einzelnen Werkes.
Ihre präzise Nuancierung, ihr feinsinniges Spiel mit dynamischen Schattierungen, gleicht einer „impressionistischen Malerei mit Klang“ – so natürlich, dass es wie eine Improvisation erscheint und es uns ermöglicht, bekannte Werke zu hören, als wären es Erstbegegnungen. Dies zählt zu Dubrovskayas größten Stärken. Gerade das Kammermusikrepertoire wirkt dabei wie ein Lackmustest und offenbart die feinsten Qualitäten eines solchen Talents. In diesem Sinne besteht eine wahrhaft künstlerische Seelenverwandtschaft zwischen Ksenia und der Pianistin Sona Barsegyan (Armenien).
DUBROVSKAYAS ALBUMVERÖFFENTLICHUNG
Diese kürzlich beim Label Quartz erschienene CD vereint unter einem Dach Werke unterschiedlichster Stilrichtungen, Epochen und Charaktere. Sie ist eine ideale Einführung und beinahe eine unvermeidliche „Liebe auf den ersten Klang“ zu der jungen Geigerin, die mit ihrer Meisterschaft bereits nahezu die ganze Welt erobert hat. So ist sie beispielsweise künstlerische Leiterin des internationalen Musikfestivals Frantz & Friends auf Gran Canaria (Spanien) und verantwortet die Konzertreihe Ksenia Dubrovskaya & Friends in Künzelsau (Deutschland). Besonders betont Ksenia jedoch ihre Freude darüber, stets nach Russland zurückzukehren: „Ich bin in Russland geboren, und meine Konzerte sind eine Hommage an mein Heimatland, denn hier habe ich meinen geliebten Beruf gefunden.“
Dubrovskaya beschreibt ihre Werkauswahl für diese Aufnahme als beinahe intim:
„Ich widme diese CD dem Andenken meiner geliebten Eltern, Elena und Oleg Dubrovsky. Jedes Stück auf diesem Album hat seine eigene Geschichte – ob heiter oder traurig – es sind meine persönlichen Erinnerungen. So verstarb mein Vater noch vor der Veröffentlichung des Albums; bei seiner Abschiedszeremonie spielte ich Glucks ‚Melodie‘.“
„Ihre präzise Nuancierung, oder vielmehr ihr feinsinniges Spiel mit dynamischen Klangschattierungen, gleicht einer ‚impressionistischen Malerei mit Klang‘ – so natürlich, dass es wie eine Improvisation wirkt, die uns auf magische Weise vertraute Werke hören lässt, als begegneten wir ihnen zum ersten Mal.“
Die Miniaturen sind, wie bereits erwähnt, wahrhaft vielfältig: Paganini und Bach, Glière und Debussy, Kreisler und Massenet … Man könnte sich fragen, was eine solch „bunte Gesellschaft“ verbindet? Doch hört man das Album als Ganzes, wird deutlich, dass sich vor uns – bis ins kleinste Detail – ein Porträt von Ksenia selbst entfaltet: einer Persönlichkeit, die lachen und weinen, trauern und scherzen, das Leben genießen und mit ihrer Geige Zwiesprache mit Gott halten kann.
Und sie lässt uns ein ganzes Kaleidoskop menschlicher Emotionen erleben – von der ätherischen Zartheit von Tschaikowskys Melodie (op. 42 Nr. 3) bis zu den glühenden Leidenschaften von Granados’ Spanischem Tanz, von der geheimnisvoll-gotischen Klangwelt von Arvo Pärts Fratres bis hin zum herzzerreißenden Schmerz von Glucks Melodie. Selbst ohne die persönliche Hintergrundgeschichte zu kennen, spielt Ksenia dieses Werk so, dass es unmöglich ist, die Tränen zurückzuhalten – ebenso unmöglich, nicht zu spüren, dass hier die Stimme der Ewigkeit selbst erklingt.
Doch kommen wir ein wenig zurück auf den Boden der Tatsachen. Diese CD ist nahezu eine Anthologie der brillantesten Zugabenstücke für Solovioline – nicht nur der brillantesten, sondern auch der beliebtesten und meistgespielten.
Ein makelloser taktischer Schachzug: Man könnte sagen, wir halten hier ein wahres Handbuch der Zugaben in Händen – mit durchaus praktischem Nutzen.
Bravo von allen Seiten!
Maria Zalesskaya
Musikalisches Leben Magazin Russland, März 2025
(https://muzlifemagazine.ru/dubrovskaya-classics-encores-for-violin-and-piano-quartz/)
BEVORSTEHENDE CD-AUFNAHME IN BARCELONA MIT TRIO ARDOR – JULI 2025
Vom 21.–23. Juli 2025 wird Ksenia Dubrovskaya gemeinsam mit dem renommierten Ensemble Trio Ardor im beeindruckenden Orchestra Hall des Conservatori Liceu in Barcelona eine neue CD aufnehmen. Die von Prima Records produzierte Einspielung umfasst zwei der beliebtesten romantischen Klaviertrios:
Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49 sowie Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66.
In einem der renommiertesten Konzertsäle Spaniens verspricht dieses Projekt eine intensive und ausdrucksstarke Interpretation von Mendelssohns Meisterwerken – voller lyrischer Schönheit, dramatischer Tiefe und kammermusikalischer Intimität.
Weitere Informationen sowie Details zur Veröffentlichung folgen in Kürze.
DIE ORCHESTRA HALL
Die Orchestra Hall ist ein idealer, vielseitig nutzbarer Raum für Vorspiele und Konzerte im kleinen oder mittleren Rahmen sowie für die Aufnahme unterschiedlichster Orchester. Aufgrund ihrer Abmessungen, die denen der Bühne des Auditoriums entsprechen, eignet sich der Saal auch hervorragend für Proben (Orchester und Opern).
Mehr erfahren: https://www.conservatoriliceu.es/en/auditorium/concert-halls/orchestra-hall/
Repertoire
Soloistin mit Sinfonieorchester
Violinkonzerte
Ludwig van Beethoven – Violinkonzert D-Dur op. 61
Johannes Brahms – Violinkonzert D-Dur op. 77
Jean Sibelius – Violinkonzert d-Moll op. 47
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky – Violinkonzert D-Dur op. 35
Felix Mendelssohn Bartholdy – Violinkonzert e-Moll op. 64
Max Bruch – Violinkonzert g-Moll op. 26
Alban Berg – Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
Erich Wolfgang Korngold – Violinkonzert D-Dur op. 35
Sergej Prokofjew – Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19 / Nr. 2 g-Moll op. 63
Dmitri Schostakowitsch – Violinkonzert Nr. 1 a-Moll op. 77
Doppel- und Mehrfachkonzerte
Max Bruch – Doppelkonzert für Violine und Viola
Ludwig van Beethoven – Tripelkonzert C-Dur op. 56
Johannes Brahms – Doppelkonzert a-Moll op. 102
Virtuose Werke mit Orchester
Camille Saint-Saëns – Introduction et Rondo capriccioso op. 28
Maurice Ravel – Tzigane
Ernest Chausson – Poème op. 25
Soloistin mit Kammerorchester
Wolfgang Amadeus Mozart – Violinkonzerte Nr. 3, 4 & 5
Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonia Concertante (mit Viola)
Alfred Schnittke – Concerto Grosso
Alfred Schnittke – Mozart à la Haydn
Antonio Vivaldi – Die vier Jahreszeiten
Astor Piazzolla – Las cuatro estaciones porteñas
Felix Mendelssohn Bartholdy – Konzert d-Moll
Felix Mendelssohn Bartholdy – Doppelkonzert d-Moll (mit Klavier)
Johann Sebastian Bach – Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Johann Sebastian Bach – Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Johann Sebastian Bach – Konzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043
Johann Sebastian Bach – Konzert für Violine und Oboe c-Moll BWV 1060
Arvo Pärt – Fratres
Film & Crossover Repertoire
John Williams – Schindlers Liste
Ennio Morricone – The Mission
Hans Zimmer – Gladiator
Astor Piazzolla – Libertango
He Zhanhao / Chen Gang – The Butterfly Lovers Violin Concerto (nach der legendären chinesischen Liebesgeschichte, vielfach für Film adaptiert)
Violine & Klavier
Der Beethoven-Zyklus
„Beethoven – Die vollständigen Violinsonaten“
Alle 10 Sonaten in einem dreiteiligen Konzertzyklus (je ca. 90 Minuten). Auch verfügbar als: „Mostly Beethoven“ – Ein kuratiertes Programm mit den bekanntesten Sonaten (ca. 90 Minuten).
Brahms – Die vollständigen Sonaten
Alle drei Violinsonaten von Johannes Brahms in einem Konzert (ca. 90 Minuten
Bach – Die vollständigen Sonaten
Sechs Sonaten von Johann Sebastian Bach (ca. 110 Minuten).
Eine tiefgründige Reise in kontrapunktische Klarheit und spirituelle Tiefe.
Französische Virtuosität
Ein schillerndes Programm voller Farbe, Eleganz und Brillanz:
– Maurice Ravel – Sonate
– Claude Debussy – Sonate
– César Franck – Sonate
– Camille Saint-Saëns – Introduction et Rondo capriccioso
– Maurice Ravel – Tzigane
– Ernest Chausson – Poème
Meisterwerke des 20. Jahrhunderts
in kraftvolles und expressives Programm mit:
– Sergej Prokofjew – Sonate Nr. 1 & Nr. 2
– Richard Strauss – Sonate
– Alfred Schnittke – Suite im alten Stil
Violine & Orgel
Johann Sebastian Bach – Sechs Sonaten (BWV 1014–1019)
Eine majestätische Interpretation von Bachs Kammermusik im klanglichen Dialog mit der Orgel.
Kammermusik
Zwei Violinen
Sergej Prokofjew – Sonate
Eugène Ysaÿe – Sonate
Béla Bartók – Duos
Zwei Violinen & Klavier
Dmitri Schostakowitsch – Fünf Stücke
Pablo de Sarasate – Navarra
Violine & Viola
Wolfgang Amadeus Mozart – Duette
Louis Spohr – Duette
Georg Friedrich Händel – Passacaglia
Violine & Violoncello
Wolfgang Amadeus Mozart – Duette
Reinhold Glière – Stücke
Georg Friedrich Händel – Passacaglia
Streichtrio
Ludwig van Beethoven – Trios & Serenade
Wolfgang Amadeus Mozart – Divertimento
Franz Schubert – Trios
Ernő Dohnányi – Serenade
Max Reger – Trios
Zoltán Kodály – Intermezzo
Klaviertrio
Wolfgang Amadeus Mozart
Ludwig van Beethoven
Antonín Dvořák
Johannes Brahms
Franz Schubert
Felix Mendelssohn Bartholdy
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Maurice Ravel
Joseph Haydn
Klavierquartett
Wolfgang Amadeus Mozart – Sämtliche Quartette
Johannes Brahms – Sämtliche Quartette
Antonín Dvořák
Robert Schumann
Alfred Schnittke
Gustav Mahler